Viva Cuba – in einem Land vor unserer Zeit

Nachdem wir Ostern auf der Insel Cozumel verbracht haben, verlassen wir Mexiko, ohne besonders traurig darüber zu sein und fliegen für unsere letzten zwei Wochen nach Kuba.

Leider müssen wir gleich zum Flughafen und ich hab es nicht geschafft noch einen ausführlichen Beitrag zu schreiben, aber von Kuba wird es einen geben.

Sabi bringt uns zum Bus, hier trennen sich unsere Wege, nochmal fest drücken und winken zum Abschied, aber wir sehen uns ganz sicher irgendwann wieder.

Am Flughafen in Cancun müssen wir eine Touristenkarte für Kuba kaufen, ansonsten läuft alles wie gehabt. Der Flug dauert nur eine gute halbe Stunde und schon landen wir in Havanna, erst durch die etwas ruppige Passkontrolle, dann an dem einen vorhandenen Band unser Gepäck holen danach teilen wir uns mit einem anderen Pärchen ein Taxi ins Zentrum.

Über das Kuba-Forum im Internet hat Marcel Kontakt zu einem Deutschen aufgenommen, der Zimmer in der Altstadt Havannas vermietet.

Kaum die Stadt erreicht, schon ist man mitten drin im quirligen Kuba. Während die Fassade von den schicken alten Häusern bröckelt, spielt sich der Großteil des Lebens auf den Straßen ab. Die älteren Leute sitzen vor ihren Hauseingängen und quatschen mit den Nachbarn. Kinder spielen Fußball, zwei Jungs mit Glasmurmeln, Fahrradtaxis holpern durch die Gassen, Oldtimer schlängeln sich um die aufgerissenen Straßen und Baustellen herum, aus den Bars und Wohnungen hört man Salsamusik, Männer sitzen Zigarre rauchend an Tischen und spielen Domino.

Unsere Unterkunft ist schnell gefunden, wir könnten stundenlang auf dem Balkon damit zubringen die Menschen in den Straßen zu beobachten. In unmittelbarer Nähe, an der nächsten Straßenecke, ist ein Fleischer, hinter ein paar Gitterstäben sehen wir, wie zwei Hände auf einem abgesägten Baumstamm mit einem großen Messer rohe Fleischstücken zerteilen, ab und zu bleibt jemand vor dem Gitter stehen, steckt einen Geldschein durch und nimmt eine Plastiktüte entgegen, ein Mann kauft einen Schweinefuß.

Dank der viel zu kalten Klimaanlagen in Mexiko sind wir ziemlich erkältet und nicht ganz so energiegeladen wie wir es gern wären, aber das hält uns nicht davon ab neugierig durch die Altstadt zu bummeln. Um Kraft zu sparen, fahren wir mit dem Doppelstockbus an den vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Schon bei unserem letzten Besuch in Havanna, vor genau einem Jahr, war ich begeistert vom wunderschönen Theater gleich neben dem Capitol, leider war es wegen Bauarbeiten geschlossen, in diesem Jahr haben wir mehr Glück. Seit Januar sind die Bauarbeiten beendet und wir können am Nachmittag an einer kleinen Führung durch das Gebäude teilnehmen.

Im Restaurant eines Hotels beobachten wir einige Leute mit ihren Handys und fragen den Kellner, ob es hier Internet gibt, er sagt wir sollen im Laden nebenan eine Internetkarte kaufen.

An einigen Stellen in der Stadt gibt es Wlan-Hotspots, unschwer daran zu erkennen, dass um einen herum alle auf ihr Handy konzentriert sind. Hat man eine Internetkarte erstanden (3CUC für eine Stunde) rubbelt man das Passwort auf der Karte frei und kann sich einloggen, um für kurze Zeit Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Abgesehen von diesem einen Mal bleibt mein Handy in den nächsten Tagen aus, mit meiner Sim-Karte habe ich noch nicht einmal Empfang. Pause von allem, was einen sonst so oft davon abhält das Leben um sich herum wahrzunehmen, kein Handy, kein Facebook, kein Internet, also auch mal keine Schreckensnachrichten von den schlimmen Geschehnissen im Rest der Welt.

Nach zwei Tagen fahren wir mit dem Bus nach Varadero.

An der 30. Straße werden wir raus gelassen, dieses Mal haben wir keine Unterkunft gebucht und hoffen nicht lange suchen zu müssen. Viele private Familien auf Kuba vermieten nebenbei Zimmer um sich etwas dazu zu verdienen, ein blaues Zeichen am Haus, ähnlich wie ein Anker, weißt darauf hin, achtet man einmal darauf, sieht man sie überall.

Wir klingeln, ein freundlicher Mann empfängt uns und bietet uns einen Sitzplatz in seinem Haus an, seine Zimmer sind belegt, aber seine Mutter telefoniert bereits mit der Nachbarschaft, keine zwei Minuten später begleitet uns der Mann zu unserer Unterkunft. Ein sauberes Zimmer mit eigenem Bad, nicht weit vom Meer, die nette Vermieterin bietet uns jeden Morgen Frühstück in ihrer Wohnküche an, was wollen wir mehr.

Zuerst möchten wir Laura, unsere kubanische Freundin, anrufen und fragen, wann Sie Zeit hat sich mit uns zu treffen. Münztelefone findet man hier ziemlich oft, allerdings braucht man dafür die einheimischen Münzen, mit unseren CUC kommen wir hier nicht weit. Unsere Vermieter sind so nett und lassen uns telefonieren. Wir vereinbaren ein Treffen für den nächsten Tag und begeben uns danach umgehend an den Strand.

Die Kubaner leben in vielerlei Hinsicht ein entbehrungsreiches Leben, aber ihre Strände gehören zu den Schönsten auf der Welt, vor allem in Varadero. Ewig lange Sandstrände, türkisblaues, warmes Wasser, Palmen und verhältnismäßig wenig los, wenn man von den Sonntagen absieht.

Am Sonntag ist man am Strand umgeben von Einheimischen, die in großen Gruppen beladen mit Kühltruhen und Essen für mindestens eine Woche ans Meer strömen. Von Alt bis Jung sind alle dabei, man sitzt im Schatten, isst, lacht, trinkt, hört Musik und sieht den Kindern beim toben zu. Im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen man zwischen Massen von Touristen in einem Meer von Liegestühlen untergeht, genießen wir es die Einheimischen zu beobachten.

Am nächsten Tag um 10 Uhr sind wir verabredet und warten, typisch Deutsch, überpünktlich auf die zierliche, fröhliche Kubanerin. Gegen 10.45 Uhr ist es endlich soweit, Laura und Santiago, ihr Freund, begrüßen uns strahlend. Santiago sagt, für Kubaner sind Sie immer noch pünktlich. In Kuba weiß man nie so genau wann und ob ein Bus kommt, oder ein Colectivo hält, um einen mitzunehmen, auch die Arbeitgeber sind darauf eingestellt, dass ihre Angestellten Stunden zu spät oder auch mal gar nicht erscheinen.

Laura hatte vor kurzem Geburtstag, wir hatten Sie von Mexiko aus angerufen und ihr ein Geburtstagslied gesungen und haben ihr heute ein paar Kleinigkeiten mitgebracht. Das mit Abstand beste Geschenk für Sie, ist ein großes Glas Nutella. Schon im Jahr zuvor hatten wir Ihr eins mitgebracht, Sie kannte es bis dahin nicht, aber Ihre komplette Familie war begeistert von der Nuss Nougat Creme und hat es innerhalb kürzester Zeit ausgelöffelt.

In den nächsten Tagen verbringen wir viel Zeit am Strand, besuchen Laura und Santiago in Matanzas, gehen zusammen schnorcheln, machen eine Jeep-Safari und lernen dabei Kathi und Andy aus Bayern kennen und lassen die Seele baumeln. Auch ohne permanentes Unterhaltungsprogramm vergehen 11 Tage wie im Flug. Ausgiebig wird der letzte Strandtag genossen, eine Sandburg gebaut und sich noch einmal von allen Seiten gebräunt. Abends treffen wir uns noch einmal mit Laura und Santiago, in der Beatles-Bar, in welcher Santiago arbeitet, trinken einen Pina Colada und verabschieden uns schweren Herzens wieder von den Beiden und von Varadero.

Am Tag darauf, fährt schon früh unser Bus zurück nach Havanna. Nachdem wir nur schnell unser Gepäck in der Casa abgeworfen haben, verbringen wir den Rest des Tages in der Altstadt. Am Wlan-Hotspot senden wir endlich mal wieder ein Lebenszeichen nach Hause, trinken Cappuccino im Straßencafé, während neben uns eine Band Salsa spielt und auf der Straße die schönen Oldtimer vorbei fahren und laufen danach ziellos durch die Gassen.

Um uns herum sind kaum noch Touristen zu sehen, aber wir fühlen uns wohl unter den Einheimischen. Wir gelangen an eine frisch geteerte Straße, schon bei den vorbei fahrenden Autos hört man, wie die Räder im Teer kleben, an einer Stelle, an der die Straße trockener zu sein scheint versuchen wir diese zu überqueren, aber schon nach zwei Schritten bleiben meine Flip Flops kleben, beim nächsten Schritt zieht es die Riemen zwischen den Zehen raus, mir bleibt nichts anderes übrig, als die restlichen Schritte barfuß weiter zu gehen, während Marcel meine Schuhe rettet. Mit reparierten Schuhen und schwarzen Teer-Füßen laufen wir weiter.

Wir wollen noch mal an den Malecon, die weltbekannte Küstenstraße, denn wir haben noch immer unser Vorhängeschloss im Gepäck. An einem besonders schönen Ort soll es hängen, bisher haben wir noch nicht die passende Stelle gefunden, aber hier wir werden fündig. An einer geschweißten Statue, in Richtung Meer und Sonnenuntergang hängen wir es so unauffällig wie möglich auf und werfen danach den Schlüssel ins Meer.

Bei einem Pina Colada lassen wir den Abend ausklingen, dann tragen uns unsere müden schmutzigen Füße zurück zur Unterkunft.

Geweckt werden wir von den eher mittelmäßigen Gesangskünsten eines Kubaners, der im Innenhof, ziemlich laut und monoton ein gesamtes Katy Perry Album mitsingt, die Ohrwürmer begleiten uns bis nach Mexiko.

Morgen fliegen wir zurück nach Deutschland, den letzten Tag unserer langen Reise gucken wir uns noch ein bißchen in einer der größten Städte der Welt um. Hasta luego!

noch ein paar Bilder aus Mexiko...

noch ein paar Bilder aus Mexiko…

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unser schönes Hostel auf der Isla Cozumel

unser schönes Hostel auf der Isla Cozumel

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Mietwagen für einen Tag

Mietwagen für einen Tag

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Havanna

Havanna

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unsere Casa Particular

unsere Casa Particular

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der Fleischer

der Fleischer

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Addys Mercedes beim Videodreh auf unserer Straße

Addys Mercedes beim Videodreh auf unserer Straße

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die Hotelfassade wird neu gestrichen

die Hotelfassade wird neu gestrichen

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Theaterführung

Theaterführung

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1. Wiedersehen mit Laura und Santiago

1. Wiedersehen mit Laura und Santiago

Vamos a la Playa

Vamos a la Playa

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warten auf unser landestypisches Essen

warten auf unser landestypisches Essen

mal wieder beim Frisör

mal wieder beim Frisör

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bei den Nachbarn im Garten...

bei den Nachbarn im Garten…

sämtlicher Schinken meiner Pizza wurde abgegeben

sämtlicher Schinken meiner Pizza wurde abgegeben

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im Oldtimer nach Matanzas

im Oldtimer nach Matanzas

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Hier mal was für Susan, eine wunderschöne, alte Apotheke

Hier mal was für Susan, eine wunderschöne, alte Apotheke

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von 1890-1964 in Betrieb, jetzt nur noch Museum

von 1890-1964 in Betrieb, jetzt nur noch Museum

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ein Trabi!!!

ein Trabi!!!

Schüler in Uniform

Schüler in Uniform

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Varadero

Varadero

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Jeep-Safari

Jeep-Safari

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der Milchmann

der Milchmann

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Bootsfahrt auf dem Rio Canimar

Bootsfahrt auf dem Rio Canimar

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beim Mittagessen heimlich die abgemagerten Hunde gefüttert

beim Mittagessen heimlich die abgemagerten Hunde gefüttert

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die Schulkinder winken uns

die Schulkinder winken uns

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vom Papa abgeholt worden

vom Papa abgeholt worden

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zum Glück müssen wir das Auto nicht putzen

zum Glück müssen wir das Auto nicht putzen

auf dem weg zum schnorcheln

auf dem weg zum schnorcheln

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bitte lächeln!

bitte lächeln!

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mittags beim Italiener

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unsere Sandburg

unsere Sandburg

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wieder in Havanna

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hier werden Brillen repariert

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Teer-Füße

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da hängt es!

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BLAU, BLAU, BLAU ist die Lagune in Bacalar

In Tulum angekommen, suchen wir uns ein Taxi, der Fahrer trägt eine Brille, um die Adresse unseres Hostels lesen zu können, setzt er eine zweite darüber.

Bis zum Meer sind es ein paar Kilometer, dafür ist es hier aber auch um einiges ruhiger und bei weitem nicht so überlaufen.

Im Hostel können wir Fahrräder ausleihen und machen uns damit auf zum Strand. Die Räder haben ausschließlich Rücktritt, keine Bremse am Lenker, für Leute mit kurzen Beinen manchmal gar nicht so einfach schnell zum Stehen oder vom Fleck weg zu kommen. Nach gar nicht allzu langer Zeit tut auch der faule Hintern weh.

Durch ein viel zu teures, aber wunderschön gestaltetes Restaurant gelangen wir zum Meer und dürfen die super bequemen Liegemöglichkeiten benutzen. Essen gehen wir allerdings viel günstiger nebenan. Nach ein paar entspannten Stunden in der Sonne fahren wir zurück, holen in der Wäscherei unsere saubere Wäsche ab und begleiten Marcel zum Frisör.

Da hier die Stromspannung nur 110V beträgt, streikt seine eigene Haarschneidemaschine.

Am Tag darauf fahren wir mit einem „Colectivo“, einem kleinen Bus mit Platz für ca.14 Personen welchen man einfach am Straßenrand anhält, nach Akumal.

Von anderen Backpackern haben wir gehört, dass man hier gut schnorcheln gehen kann und die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß ist dabei Schildkröten zu sehen. Schon auf dem Weg von der Straße zum Meer werden uns immer wieder Touren angeboten, kurz vor dem Strand bekommt man einige Verhaltensregeln erklärt, der Mann ist so überzeugend, dass wir doch auf sein Angebot eingehen. Wir bekommen sämtliche Ausrüstung, können unsere Wertsachen verstauen und haben einen Guide. Zu unserer Gruppe gehört noch ein Pärchen, Sie trägt zum Schnorcheln Tanga, obwohl Sie das vielleicht lieber nicht tun sollte…

Unser Guide hat keine Zeit zu verlieren und scheucht uns im Stechschritt zum Wasser. Vor unserem inneren Auge hatten wir mal wieder eine verlassene Bucht gesehen, in der man relativ einsam am Strand und im Meer unterwegs ist. In der Realität ist das Meer durch Bojen in verschiedene Bereiche unterteilt, überall sieht man Menschen in orangenen Schwimmwesten mit Taucherbrille und Schnorchel, teilweise im Rudel rückwärts (wegen der Schwimmflossen) ins Wasser laufend.

Uns bleibt jedoch keine Zeit zum umsehen, wir versuchen den Anschluss nicht zu verpassen.

Es dauert nicht lange und wir sehen schon die erste große Wasserschildkröte am Meeresgrund, WAHNSINN!!! Während wir drei rücksichtsvoll auf unsere Umgebung achten, hat das andere Pärchen aus unserer Gruppe nur eins im Sinn, sie wollen was sehen für ihr Geld und die besten Fotos fürs Familienalbum ohne Rücksicht auf Verluste. Das Mädel schubbst uns zur Seite, drängelt sich in den Vordergrund, tritt uns mit ihren Flossen und hält uns ihren dicken Tangahintern ins Gesicht… olle Kuh! Ihr Freund ist auch nicht besser. Nichts desto trotz sehen wir einen Rochen, viele Fische, Seeigel, Korallen und Schildkröten aus nächster Nähe.

Nach drei Tagen fahren wir von Tulum mit dem Bus weiter nach Bacalar, eine kleine Stadt an der Lagune der sieben Farben.

Zwar haben wir vorher kein Hostel gebucht, aber eine schöne Unterkunft ist schnell gefunden und zur Lagune ist es nicht weit. Viele kleine Stege führen hinaus aufs türkisblaue Wasser, hier ist tatsächlich ein kleines Paradies zum wohlfühlen, trotz der Hochsaison verteilen sich die Touristen ganz gut und mischen sich unter die Einheimischen von denen sonst so gut wie gar nichts zu sehen war.

Während des Mittagessens in einem der Restaurants am See, wird uns ein Ausflug angeboten, das Programm hört sich gut an, der Preis ist ok, wir sagen zu.

Am frühen Nachmittag werden wir mit dem Motorboot über die Lagune gefahren, halten zum schnorcheln und schwimmen und sind begeistert vom unglaublichen BLAU!!! des Wassers. So sauberes, blaues Süßwasser haben wir alle drei noch nie gesehen!

Weil es hier so schön und ruhig ist, beschließen wir noch drei Nächte länger zu bleiben. Verbringen den Tag bei schönem Wetter am Wasser, lesen viel und lassen die Seele baumeln.

Seit Tulum hat Mexiko definitiv Pluspunkte gesammelt, je weiter man sich von Cancun und dem Playa del Carmen weg bewegt, umso schöner wird es.

Mama hier hättes dir auch gefallen!!

Mama hier hättes dir auch gefallen!!

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Ausblick beim Mittagessen

Ausblick beim Mittagessen

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Tulum am Strand

Tulum am Strand

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kurze Pause :-P

kurze Pause 😛

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Schnorcheln in Akumal

Schnorcheln in Akumal

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die Fische lachen sogar in die Kamera

die Fische lachen sogar in die Kamera

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Schildi :-D

Schildi 😀

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die krosse Krabbe

die krosse Krabbe

Lagune in Bacalar

Lagune in Bacalar

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Bootstour über die Lagune

Bootstour über die Lagune

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hier wohnen wir zur Zeit

hier wohnen wir zur Zeit

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Wo genau geht es denn bitte nach Mexiko, wir haben’s bisher nicht gefunden!

In Bogota verbringen wir noch zwei Tage, dann fliegen wir nach Mexiko, Cancun.

Sabrina wollte eigentlich weiter nach Peru, hat nun aber all ihre Pläne über den Haufen geworfen und beschlossen mit uns zu kommen, allerdings einen Tag später.

Im Flugzeug sitzen wir 1. Klasse, vielleicht eine Verwechslung, wir haben jedenfalls nix dagegen.

Angekommen in Cancun bringt uns ein Shuttle-Bus zum Hostel. Unser Weg führt vorbei an der 22 Kilometer langen Straße mit Luxushotels, Bars Restaurants und Discotheken, eine vollkommen andere Welt. Man merkt deutlich, wie nah wir den USA sind und schütteln immer wieder die Köpfe. Eine Betonburg an der anderen, in welchen tausende von Touristen untergebracht werden können, immer größer, höher, weiter… mit entspanntem Urlaub in der Karibik hat das für uns rein gar nichts zu tun!

Unser Hostel ist in Downtown, weit genug weg von den vielen Hotels. Zwei Straßen weiter ist ein großer Platz mit Bühne, auf der getanzt wird, viele Fressbuden und überall um uns herum fahren kleine Kinder in elektrischen Autos, die Allerkleinsten werden von ihren strahlenden Vätern per Fernbedienung gelenkt. In einem Park wird abends Salsa getanzt.

Nachdem auch Sabrina in Cancun angekommen ist, wollen wir ein Stück die Gegend erkunden, mit dem Bus fährt man günstig zum Stadtstrand, das Meer ist blau und der Sand weiß, aber der Wind so stark, dass die feinen Sandkörner wie kleine Nadeln stechen, die Wellen sind sehr hoch, nicht die beste Ausgangssituation für einen Strandtag. Also fahren wir zur Shopping- Mall, in der gigantischen Anlage findet man von teuren Designerläden bis Souvenirs und Schnick Schnack alles. Eine künstliche Stadt aus bunten Häusern, die perfekt inszenierte heile Welt, um uns herum massenhaft Touristen, man hat’s halt mal gesehen…

Nicht weit von Cancun befindet sich die kleine Insel Isla Mujeres, Beat, Sabrinas Freund, war vor einigen Jahren schon dort und hat sie uns wärmstens empfohlen. Ein Taxi bringt uns zum Hafen, von da aus fahren im halben Stunden Takt Fähren zur Insel. Die Fahrt dauert nicht lang, vielleicht 20 Minuten, trotzdem werden Snacks und Getränke verkauft, ein Alleinunterhalter spielt Gitarre und singt.

Wir werfen nur schnell unser Gepäck in der Unterkunft ab, gehen etwas essen und an den Strand.

In den letzten Jahren scheint sich auch hier einiges verändert zu haben, Geld steht an oberster Stelle, von der wohl einst verträumten kleinen Insel mit nur einem Hotel, kleinen Pensionen und wenigen Restaurants ist kaum noch etwas zu erkennen.

Mit ein wenig Geduld findet man aber auch hier ruhigere Fleckchen an denen man sich wohl fühlen kann.

Wir wollen uns einen Golf-Caddy ausleihen und damit um die Insel fahren, der Besitzer guckt mich an und sagt stolz „you will like it! It’s pink!“, wenn der wüsste, aber ich halte meine Gesichtszüge unter Kontrolle. 😛 Später fällt es uns dafür nicht schwer unser Gefährt in der Menge der vielen anderen wieder zu finden.

Die Caddys sind nicht schnell, damit rum fahren macht trotzdem Spaß, wir halten immer mal an, genießen die Aussicht, trinken was Kaltes und verbringen noch ein paar Stunden am Strand.

Außerhalb des touristischen Gewimmel haben wir das Mango Café entdeckt, hier gibt es zwar wider erwarten keinen Kaffee, dafür aber super leckeres Essen.

Schon nach der ersten Nacht im Hostel hatten wir den Verdacht nicht allein im Zimmer zu sein, nachdem wir die typischen Bisse an uns finden, sind wir sicher, wir haben Bettwanzen. Widerliche kleine Blutsauger, die sich am Tag verstecken und in der Nacht zum Vorschein kommen, auch Betten wechseln nützt nichts, jeder von uns hat diese fies juckenden Bisse am Körper. Wir können nur hoffen, dass wir sie nicht im Gepäck mitnehmen.

Uns bleibt noch ein Tag auf der Insel, dann ziehen wir weiter an den Playa del Carmen. Von vorn herein ist klar, dass wir eine Ballermann ähnliche Gegend vorfinden werden, aber die Strände, tauchen und schnorcheln soll hier echt schön sein.

Mit dem Bus von Cancun ist es nicht weit, was uns hier erwartet, hätte trotzdem niemand von uns für möglich gehalten. Auf einer endlos langen Straße nicht weit vom Strand ist der Teufel los, ein Geschäft am anderen, Restaurants, Lärm, Lichterketten, alle zwei Meter dröhnt einem andere Musik ins Ohr und massenhaft Menschen schieben und drängeln aneinander vorbei, Zustände wie bei einem Stadtfest oder in den Shoppingcentern kurz vor Weihnachten. Auch am Strand sieht es ähnlich aus, der schmale Sandstreifen ist voll mit Menschen, wir sind fassungslos!!! Die Taxifahrer verlangen unverschämte Preise, an jeder Bar versucht man uns davon zu überzeugen hinein zu gehen, an Ständen, die mit Touristeninformation beschriftet sind, bekommt man teure Ausflüge aufgequatscht.

Ich bin echt enttäuscht! Wie oft schwärmen die Leute von Mexiko? Aber wieso? Bisher sehe ich nichts als dicke, reiche Menschen, die mit vollen Händen ihr Geld zum Fenster raus schmeißen, oder solche, die versuchen an eben dieses heran zu kommen. Vielleicht gab es hier vor langer Zeit eine wirklich schöne und sehenswerte Landschaft, aber mittlerweile wird jede noch so kleine Fläche zugebaut, nichts um uns herum ist typisch mexikanisch, kein Flair, wir drei haben nur das dringende Bedürfnis möglichst schnell von hier fort zu kommen.

Ja, es war klar, dass Cancun und Playa del Carmen nicht Mexiko bedeuten, auch, dass es viele Touristen geben wird, aber Touristen gab es bisher überall, so schlimm wie hier war es nirgendwo.

Jetzt sitzen wir im Bus, die dreisten Taxifahrer haben sich wieder einen anderen Preis für die immer gleiche Strecke ausgedacht, wer nicht bereit ist diesen zu zahlen, wird wortlos stehen gelassen.

Unsere Rucksäcke haben mit Ach und Krach ins Gepäckfach gepasst, aber es gibt nicht mehr genug Sitzplätze, die ersten Minuten sitzen Sabrina und ein weiterer Passagier auf dem Boden, dann wird ihnen mysteriöser Weise doch noch ein Platz angeboten.

Im Moment sind wir nicht sonderlich gut auf Mexiko zu sprechen, ehrlich gesagt würde ich sogar jedem, der mich fragt, davon abraten her zu kommen. Vielleicht sind nach der langen und abwechslungsreichen Reise unsere Ansprüche zu hoch? Nein, das ist es nicht, wir waren schon in ganz anderen und vor allem viel ärmeren Ländern. Wir brauchen keinen Luxus, was wir suchen, sind freundliche, offene Menschen und das wahre Mexiko, wir hoffen sehr etwas davon in Tulum zu finden.

Ein paar schöne Fotos gibt es trotzdem…

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You will like it! It's pink!

You will like it! It’s pink!

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Playa del Carmen

Playa del Carmen

Karibikinsel, wir kommen!!!

Nach ein paar Tagen im schönen Cartagena in denen wir durch die Gassen der Altstadt geschlendert sind, geht es im Flieger nach San Andrés.

Die kleine Insel ist 800km entfernt vom kolumbianischen Festland und nur 200km von Nicaragua, gehört aber trotzdem zu Kolumbien, Sie ist nur 12km lang und 3km breit.

Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig 27 Grad, das Meer, so sagt man, hat hier 7 Farben, ist glasklar, von unzähligen Riffen durchzogen, die weißen, karibischen Sandstrände laden zum Entspannen unter Palmen ein.

Viele der im Internet angebotenen Unterkünfte sind schon ausgebucht, es ist Hauptsaison, auch für Einheimische, trotzdem finden wir etwas und kündigen im Vorfeld an, dass wir erst spät anreisen werden.

Als wir abends halb 12 aus dem Taxi steigen, ist in der Unterkunft jedoch alles dunkel, 10 minütiges Dauerklingeln bleibt erfolglos. Was nun? Wir fragen einen freundlichen Nachbarn, er zeigt uns das Haus der Besitzerin, doch auch das ist dunkel, eine Klingel gibt es nicht, klopfen zeigt keine Reaktion. Der Nachbar ist so nett für uns anzurufen, erreicht auch jemanden, wir sollen noch 5 Minuten warten. In der Zwischenzeit bedanken wir uns bei ihm, ohne seine Hilfe hätten wir nicht weiter gewusst, Geld nimmt er keins an.

Dann kommt die verschlafene und wahnsinnig schlecht gelaunte Besitzerin angeschlurft, keine Begrüßung, erst recht keine Entschuldigung, Englisch spricht Sie nicht. Sie knallt uns ein Buch vor die Nase in welches wir unsere Daten schreiben, dann fordert Sie uns auf die kompletten 7 gebuchten Nächte zu bezahlen. Kreditkarte nimmt Sie keine, wir machen Ihr begreiflich, dass wir am nächsten Morgen zum Bankautomaten gehen werden. Widerwillig stimmt Sie zu und zeigt uns unser Zimmer… Mit dem Fuß wischt Sie unliebsames Ungeziefer unters Bett, entfernt noch schnell eine benutzte Decke und schmutzige Handtücher aus dem Bad, dann geht Sie. Das Zimmer ist muffig und dreckig, die Klimaanlage laut und riecht unangenehm, als Marcel nach der Fernbedienung vom Fernseher greift, schreckt er zurück und erschlägt mit dem Schuh die erste Kakerlake, auf dem Nachttisch, direkt neben dem Bett, eine zweite folgt kurz darauf.

Wir sind sprachlos… unfassbar, dass man so etwas auf booking.com buchen kann und das auch noch für 45€ pro Nacht.

Eines steht jedenfalls fest, hier bleiben wir auf gar keinen Fall!!! Diese eine Nacht müssen wir überstehen.

Am nächsten Morgen ist die Chefin immer noch nicht freundlicher, vom inbegriffenen Frühstück ist weit und breit nichts zu sehen, Sie will, dass wir bezahlen.

Auf der Fahrt, mit dem Taxi, vom Flughafen aus, ist uns ein Hostel in der Nähe aufgefallen, das steuern wir an. Eine kleine, sehr nette Frau empfängt uns, es dauert nicht lange bis wir feststellen, dass Sie perfekt Deutsch spricht, zu unserer großen Überraschung sind noch Betten frei, wir dürfen uns die schönen Räumlichkeiten ansehen und sind uns sofort einig, hier bleiben wir.

Die Hexe aus unserer eigentlichen Unterkunft scheint verwundert, als wir mit gepackten Rucksäcken die eine Nacht bezahlen und gehen. Eine Frechheit, für diese Leistung hätte eher Sie uns entschädigen müssen! Aber wir ärgern uns nicht weiter, jetzt wo wir unser schönes neues Hostel sicher haben, ist alles wieder gut.

Der Besitzer, Harry aus Radebeul, begrüßt uns herzlich, Rosi, seine unglaublig liebenswerte Frau kennen wir ja bereits. Unsere Rettung!!! Jetzt kann der Karibik-Insel-Urlaub losgehen.

Zwei nette deutsche Mädels aus unserem Zimmer berichten, wie Sie die letzten Tage hier verbracht haben und empfehlen zum baden die Rocky Cay, da beide auch heute dahin wollen, schließen wir uns an.

Hin kommt man mit dem Bus oder dem Mototaxi, bevor wir auf die Frage: „Ihr habt doch kein Problem mit dem Mototaxi zu fahren, oder?“ reagieren können, werden wir auch schon auf eines verfrachtet. Zu dritt fahren wir auf einem kleinen Motorrad am Meer entlang, die Fahrer sind geübt darin und machen das ständig, mulmig ist uns bei dem lockeren Fahrstil trotzdem, wir sind froh, als wir mit unbeschädigten Knien am Strand ankommen.

In den nächsten Tagen sind wir öfter hier, oder am Stadtstrand im Zentrum, unter Palmen, im weißen Sand, am und im sooo blauen Meer.

Für unseren letzten vollen Tag auf der Insel leihen wir uns von Harry und Rosi einen Roller und fahren, immer am Meer entlang, um die Insel, nach nur 30km ist man eine Runde rum.

Mobil zu sein und anhalten zu können wo immer es einem gefällt, ist natürlich super, erst einen Kaffee trinken im Stadtzentrum bei Juan Valdez (seeeehr leckerer kolumbianischer Kaffee) dann an den einsamen Strand von San Luis, ein erfrischendes Getränk in der Strandbar, abends lecker essen im Zentrum… und schon ist eine Woche auf der Insel um, schade, vor allem dank Harry und Rosi haben wir uns hier sehr wohl gefühlt!

Obwohl wir so nah an Nicaragua sind, ist es nicht so ohne weiteres möglich zum Festland zu gelangen, deshalb fliegen wir zurück nach Bogota und mit uns, im selben Flieger, unsere Lieblingsschweizer Sabrina und Beat, die ein paar Tage auf der Nachbarinsel Providencia verbracht haben. Die Wiedersehensfreude ist groß und macht uns den Abschied von der Insel nicht so schwer, auf geht’s, zurück in die Hauptstadt.

im Karibik Haus Hostel fühlt man sich fast wie zu Hause

im Karibbik Haus Hostel fühlt man sich fast wie zu Hause

und das Meer ist nicht weit! :)

und das Meer ist nicht weit! 🙂

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der Stadtstrand

der Stadtstrand

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Busfahrt zur Rocky Cay

Busfahrt zur Rocky Cay

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umgekippter Katamaran

umgekippter Katamaran

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auf geht's mit dem Roller

auf geht’s mit dem Roller

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Tankstelle direkt am Meer

Tankstelle direkt am Meer

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Traumstrand in San Louis

Traumstrand in San Luis

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Harry und Rosi

Harry und Rosi

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wieder vereint

wieder vereint

mit den Schweizern!

mit den Schweizern!

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:-D

😀

San Andrés von oben

San Andrés von oben

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Eine Flussfahrt, die ist lustig…!

Der Flughafen von Santa Marta liegt direkt am Meer, als wir aus dem Flugzeug aussteigen, werden wir von Abendsonne und warmer, salziger Meeresluft empfangen. Mit dem Taxi sind es ca. 17km bis ins Zentrum, was wir auf dem Weg zum Hostel sehen, gefällt uns nicht, aber gut, so ist es am Stadtrand meistens.

Santa Marta soll eine der ältesten Städte Südamerikas sein, wir erwarten also zumindest einen hübschen alten Stadtkern.

Um gar nicht erst groß um den heißen Brei zu reden, es gibt ihn nicht. Die Stadt ist laut, dreckig, ziemlich herunter gekommen, voller hupender Autos und Motorräder, ein nettes Straßencafé suchen wir vergeblich, der Strand passt zur Stadt, ist auch nicht sonderlich einladend.

Dummerweise haben wir im Voraus drei Nächte im Hostel gebucht, die verbleibende Zeit nutzen wir zur Planung der weiteren Reise und letzten Endes fällt unsere Entscheidung auf Palomino.

Ein kleines gelbes Taxi wird uns in das winzige Örtchen bringen. Unsere Rucksäcke passen nicht in den Kofferraum, also bleibt dieser offen und wird mit einem Gummiseil an Scheibenwischer und Stoßstange festgebunden, na hoffentlich hält das!

Wir sitzen schon, alle zur Abfahrt bereit, da springt der Fahrer noch einmal aus dem Auto, ruft „un momento“ und verschwindet im Hostel, zurück kommt er mit einem Pärchen, welches sich mit zu uns ins kleine Auto quetschen muss.

Unser Fahrer ist bester Stimmung, fährt barfuß, singt und tanzt, soweit im Sitzen möglich, zu laut dröhnender, karibischer Musik und missachtet sämtliche großen und kleinen Verkehrsregeln. Wilde Überholmanöver vor Bergkuppen, Kurven oder bei Gegenverkehr und 120kmh in 30er Zonen überstehen wir zum Glück unbeschadet, fahren vorbei an Bananenplantagen, staubigen Orten, am Meer entlang, der Sierra Nevada zu Füßen.

Unser Hostel ist erst zwei Monate alt, die Anlage wirklich schön, gepflegt und bepflanzt, es gibt einen Pool und ein Restaurant mit Steinofen, in der Ferne hört man das Meer rauschen. Die Chefin, Chiara, ist Italienerin, zusammen mit ihrem Freund, hat sie sich hier in Kolumbien den Traum vom eigenen Hostel verwirklicht.

Wir sind weit weg von Großstadt und Hotels, nachts hört man Grillen zirpen und allerlei andere Geräusche tropischer Waldbewohner, tagsüber bunte Vögel, ein Kolibri traut sich für einen Augenblick ganz nah an uns heran und die vielen Straßenhunde sitzen mit großen Augen neben Pizza essenden Touristen oder hoffen darauf ein bisschen gekrault zu werden.

Bis auf ein paar wenige Hostels, kleine Resaurants, Lädchen und Obststände gibt es hier nichts. Der Strand ist nur 150m von uns entfernt, wer will kann am Meer zelten oder in Hängematten schlafen, ein paar Einheimsche verkaufen selbstgemachten Schmuck, Dr. Sushi läuft mit seiner Kühltruhe auf und ab.

In den ersten Tagen liegen wir faul im Sand oder springen durch die hohen Wellen, dann bekommen wir überraschend Gesellschaft.

Sabrina, unsere schweizer Reisefreundin aus Bolivien und ihr Freund Beat sind zur selben Zeit wie wir in Kolumbien, über Whatsapp haben wir Kontakt gehalten, deshalb wussten sie wo sie uns finden, wir freuen uns sehr, dass wir uns wieder sehen.

Die größte Attraktion hier im Ort ist es, sich, auf einem Gummireifen, einen nahe gelegenen Fluss hinunter bis zum Meer treiben zu lassen, das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Gleich neben dem Hostel werden die großen Schwimmringe verliehen, die einheimische Jugend fährt uns mit Motorrädern ca. 20min durch den Wald, über holprige Sandwege, den Berg hinauf, den restlichen Weg bis zum Wasser müssen wir laufen. Hoch, hoch, hoch und dann rechts, wird uns der Weg beschrieben. Es ist heiß im tropischen Wald, immer mal wieder raschelt etwas im Gebüsch, so genau wollen wir gar nicht wissen was es ist, ab und zu sieht man eine Eidechse, eine Straße aus riesigen Ameisen kreuzt unseren Weg, dann endlich erreichen wir das Flussufer.

Im Gepäck haben wir gekühltes Bier und Cola, jeder platziert sich mehr oder weniger elegant auf seinem Reifen, Pröstli (wie man in der Schweiz sagt), es geht los.

Da es in den letzten Monaten kaum geregnet hat, ist nur wenig Wasser im Fluss und wir treiben meist langsam dahin, ab und zu kommt man in eine Strömung und muss mit den Armen paddeln um sich nicht irgendwo am Ufer zu verheddern, dann wieder sitzt man auf einer Sandbank auf und läuft ein paar Schritte. Bis man am Meer ankommt, dauert es zwei bis drei Stunden, um einen herum nichts weiter als schöne Landschaft und zwitschernde Vögel. Unten angekommen, tragen wir unsere Reifen am Strand entlang zurück bis zum Hostel, allmählich knurrt uns allen der Magen, aber der Ausflug war großartig und hat sich definitiv gelohnt!!!

Unser nächstes Ziel ist Cartagena, zu viert buchen wir einen Transport im Jeep, dieser wurde uns empfohlen, obwohl er etwas teurer ist, als der Bus, dafür können wir die Abfahrtszeit selbst bestimmen und uns direkt bis vors Hotel fahren lassen.

Wir sind zufrieden mit unserer Wahl, bis der Fahrer am Straßenrand hält und mit demonstrativen Sorgenfalten in den Motorraum des Autos blickt, er faselt etwas vom Öl… komisch es gab keine Anzeichen für ein Problem, keine Lampe, keine Geräusche oder Ähnliches.

Er sagt er kann nicht weiter fahren, ein Freund würde uns übernehmen,wir müssten nichts extra zahlen. Wir können gar nicht so schnell gucken, schon stehen wir vor einem kleinen Bus und unser Gepäck wird aufs Dach verfrachtet, unser Fahrer ruft uns auf Spanisch noch etwas zu und weg ist er.

Die restlichen 130km fahren wir in einem klapprigen, stickigen Bus und natürlich nicht bis zu unserem Hotel.

Wir sind uns sicher, dass das von vorn herein genau so geplant war, alles. Ohne einen Anruf zu tätigen wurden wir am Bus abgesetzt der rein zufällig von dort nach Cartagena fährt und unser Fahrer, der auf halber Strecke wohnt, hat gut verdient und sich vier Stunden Autofahrt gespart.

Ein Hoch auf die doofen Touristen, die man so wunderbar über den Tisch ziehen kann.

Nichts desto trotz kommen wir gut in Cartagena an, müssen nicht weit bis zum Hotel laufen und passiert ist uns auch nichts, also was nützt der Ärger, weiter geht’s in die hübsche Altstadt.

Hafen von Santa Marta

Hafen von Santa Marta

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Palomino – der Weg zum Strand

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mein kleiner Fahrer Viktor sagt er sei 16, war aber bestenfalls 13

mein kleiner Fahrer Viktor sagt er sei 16, war aber bestenfalls 13

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hinter einem schmalen Stück Strand rauscht das Meer

hinter einem schmalen Stück Strand rauscht das Meer

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Cartagena

Cartagena

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schaukeln in der Eisdiele :-D

schaukeln in der Eisdiele 😀

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One Night in B…ogota

Heute Nacht gucken wir uns, zusammen mit einigen Anderen aus dem Hostel, das Nachtleben in Bogota an. Unsere Hostelbesitzer, Juan und Diego, zwei Brüder und waschechte Kolumbianer, werden uns begleiten, es kann also nichts schief gehen. Vorher bestellen alle zusammen Pizza, trinken noch ein Bier auf der Dachterrasse, dann geht es los.

Per Handyapp werden drei Taxis bestellt, drei Mädels aus Korea kichern unentwegt, während wir vor der Tür warten.

Am Club angekommen, müssen wir alle unseren Ausweis zeigen, zum Glück haben wir die Kopien vom Reisepass dabei! Die Location gefällt uns echt gut, an der Bar etwas zum trinken zu bestellen ist kein Problem, die Musik ist eine Mischung aus Latin, Hip Hop und R’n’B und die Leute tanzen ausgelassen.

Von den Südamerikanern, hätten wir erwartet, dass Sie den Rhythmus im Blut haben, dem ist zumindest hier nicht so, macht aber nichts, statt sich den ganzen Abend an der Bar festzuhalten, tanzt einfach jeder, völlig egal wie es aussieht oder was Andere davon halten könnten.

Nach ein paar Stunden macht sich ein skurriles Trio bereit für ihren Auftritt, der Typ hinterm Mischpult sieht aus wie ein schlecht angezogener, deutscher Tourist auf Mallorca, ein Anderer mit Gitarre hinterm Keyboard trägt Hut, Jeanshemd mit Aufnähern und Sonnenbrille und könnte auch der Alleinunterhalter auf einem 70. Geburtstag sein. Die Sängerin ist knallbunt angezogen, mit Plastikschmuck behangen und Kunstblumen im Haar, auf jeder Bad-Taste, Hippie oder Hawaii-Mottoparty wäre sie ein gut gekleideter Gast.

Als sie loslegen, erklingt aus dem Lautsprecher eine bekannte Panflöten-Melodie gemischt mit elektronischen Klängen und ich habe das Gefühl auf der Prager Straße neben einer Gruppe Straßenmusikanten zu stehen.

Der Gesang ist laut, schief und schrill, auch beim nächsten Lied wird es nicht besser, so entscheiden wir uns zu dritt ein Taxi zurück zum Hostel zu nehmen, alle Anderen wollen noch bleiben.

Die Fahrt verläuft, wie die meisten hier, ziemlich rasant, für rote Ampeln oder Hunde auf der Straße wird nicht gebremst, in den Kurven werden wir von rechts nach links und wieder zurück geworfen.

Zurück auf unserer Dachterrasse gibt es noch ein Stück aufgewärmte Pizza, dann fallen wir ins Bett.

Für den nächsten Tag haben wir uns den Cerro de Monserrate vorgenommen, ein Berg der die Stadt um etwa 500m überragt und auf dessen Gipfel die weiße Kirche steht, die nachts so bunt angeleuchtet wird.

Man kann zwischen Seilbahn und einem kleinen Zug wählen, beides geht steil nach oben, wir nehmen die Seilbahn. Hat man die lange Schlange wartender Menschen endlich hinter sich, dauert die Fahrt nicht lange und man wird mit einem beeindruckenden Ausblick belohnt. Erst hier oben wird einem bewusst, wie riesig Bogota ist.

Ein schöner Abschluss für unsere Zeit in der Hauptstadt, morgen reisen wir weiter in den Norden, mit dem Flugzeug nach Santa Marta, der Karibik entgegen und freuen uns auf das Meer!

Vorbereitungen für einen Nissan-Werbedreh

Vorbereitungen für einen Nissan-Werbedreh

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Sonne und Aussicht genießen mit Leila aus Amsterdam

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gleich neben der Seilbahn fährt der Zug

gleich neben der Seilbahn fährt der Zug

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daaa oben waren wir!

daaa oben waren wir!

Bienvenido a Colombia!

In fünf Minuten kommt unser Taxi zum Flughafen, wir verabschieden uns von Emma, Bill und Joseph aus England und auch, nach zwei Wochen gemeinsamen reisens, von Huub.

Unser Flug geht 2.30Uhr, wir müssen noch ein paar Stunden am Flughafen warten, dann lassen wir Bolivien endlich hinter uns.

Von Santa Cruz fliegen wir nach Panama City, weiter nach Medellin und landen zum Schluss wohl behalten in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens.

Ein Taxi bringt uns zum Hostel im Stadtteil Candelaria. Auf unserem Weg fahren wir an unzähligen Graffiti vorbei, selten hingeschmierte Schriftzüge, vielmehr farbenfrohe, wirklich schöne Bilder.

Ganz in der Nähe unseres Hostels, oben auf einem Berg, scheint eine Schule zu sein, auf der Straße stehen Unmengen an Kindern in Uniform, das Taxi kommt kaum durch, es hält aber auch keiner groß für nötig Platz zu machen.

Den Rest des Weges sollen wir zu Fuß gehen, der Taxifahrer will uns begleiten. Ein nettes Mädel spricht uns auf der Straße an, Sie hat die suchenden Blicke der Backpacker erkannt und erklärt uns den kurzen Weg. Wie sich später heraus stellt, war das Maria, aus München, die seit drei Wochen in unserem Hostel arbeitet.

Wir werden super freundlich empfangen. Überhaupt scheint hier absolut jeder freundlich zu sein, welch eine Wohltat nach unserer letzten Zeit in Bolivien.

Unser Hostel ist neu und wurde erst vor drei Wochen eröffnet, die Betten sind wirklich bequem, das Personal, jung, freundlich und noch voller positiver Energie, es gibt eine Dachterrasse mit Billardtisch und einem tollen Blick über die Stadt und das Frühstück ist lecker!!!

Candelaria ist ein quirliges, buntes Stadtviertel, beliebt bei Touristen, mit vielen Hostels, Kneipen, Cafés und Restaurants und obwohl Bogota eine riesige Millionenstadt ist, findet man hier eher entspanntes, freundliches Kleinstadtflair vor. Auf den Straßen wimmelt es von hippen gut gekleideten Studenten, wir sehen aber auch viel Polizei und schwer bewaffnete Soldaten.

Wie uns schon auf dem Hinweg aufgefallen ist, gibt es hier in Bogota außerordentlich viele Graffiti, für Touristen wird eine Street-Art-Tour angeboten. Täglich um 10 und um 2 Uhr treffen sich Interessierte auf dem Plaza de Periodistas und werden von einem Guide zu einem winzigen Teil der unzähligen Bilder geführt.

Jeff, unser Guide, kennt sich super aus und erklärt uns viel zu den Künstlern, den Hintergründen und Bedeutungen und weist uns auch auf viele Details hin, an denen wir sonst vielleicht vorbei gelaufen wären. Er sagt Straßenkunst ist in Bogota nicht erlaubt, aber auch nicht illegal, man kommt dafür nicht ins Gefängnis, wird ein Sprayer ohne Genehmigung erwischt, droht ihm höchstens eine milde Geldstrafe. Viele namenhafte Künstler aus aller Welt kommen in die Stadt, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Manche Hausbesitzer suchen sogar Straßenkünstler und bezahlen die teuren Materialien, denn nichts schützt eine Hauswand besser vor Schmierereien, als ein solches Bild. Die Künstler respektieren sich untereinander und würden das Werk eines Anderen nicht zerstören.

Gesellschaftsrelevante Inhalte werden verarbeitet, auf Missstände hingewiesen, nicht selten werden Waffen dargestellt, meist im Zusammenhang mit dem Streben nach Macht und Geld, daraus entstand jedoch in den vergangenen, turbulenten Bürgerkriegsjahren in Kolumbien, für den Großteil der Bevölkerung, vor allem Armut und Leid.

Nach zweieinhalb Stunden haben wir gerade mal einen Bruchteil gesehen, sind aber echt beeindruckt und können jedem die Tour nur empfehlen! Stadtführung mal anders.

nur für dich Hasi 2!

nur für dich Hasi 2!

unser Stammlokal

unser Stammlokal

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Monserrate

Monserrate

Blick von der Hostel Dachterrasse!

Blick von der Hostel Dachterrasse!

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Plaza de Periodistas - Treffpunkt zur Streetart-Tour

Plaza de Periodistas – Treffpunkt zur Streetart-Tour

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Mädchen angelt Banane

Mädchen angelt Banane

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