Schon 10 Tage in Thailand!!!!

Auf der Dachterrasse

Auf der Dachterrasse

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Chatuchak-Markt

Chatuchak-Markt

Khao San bei Tag

Khao San bei Tag

Chang und Nicole, einer wirklich schöner Abend!!!

Chang und Nicole, ein wirklich schöner Abend!!!

Khao San bei Nacht

Khao San bei Nacht

P1040313_1 P1040324_1 P1040336_1 P1040346_1 P1040360_1Chumpon am Hafen

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Annabell und Lotta

Annabell und Lotta

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Schuhe müssen draußen bleiben!

Schuhe müssen draußen bleiben!

Nach dem turbulenten Touri-Tag hab ich mir etwas Ruhe gegönnt und auf der Dachterrasse meines Hostels gesessen, Reisetagebuch geschrieben und überlegt wohin die Reise weiter gehen könnte.

So richtig weiter gekommen bin ich dabei nicht, Norden? Süden? Lieber Städte, oder runter ans Meer.. aber da sollte das Wetter so schlecht sein…

Mein Versuch jemanden an der Rezeption zu fragen, ist leider kläglich gescheitert, Sie spricht nicht gut Englisch und versteht mich nicht, empfiehlt mir stattdessen den großen Chatuchak Wochenendmarkt in Bangkok zu besuchen, na gut dann eben das! 😉 Ich hab keine Lust den ganzen Tag am Computer zu hängen und hab schon viel von dem Markt gehört, auch Ham hatte ihn mir empfohlen, also fahre ich hin. Mit der Metro, ganz einfach zu finden.

Was mich da erwartet, hätte ich nicht für möglich gehalten! Ein teilweise überdachter Dschungel aus Ständen und Läden, es gibt einfach ALLES… Klamotten, Schuhe, Kerzen, Lampen, Bilder, Souvenirs, Seife, Stoffe, natürlich viiiiiiel Essen, Lederwaren, ausgestopfte Krokodile, Räucherstäbchen, Gewürze…… ich kaufe mir wahnsinnig günstig zwei T-shirts und eine flattrige Hose.

Wirklich schockiert bleibe ich vor Käfigen mit kleinen Hundewelpen stehen! Die Kleinen werden einfach am Fell gepackt und den Leuten wie eine Banane unter die Nase gehalten 😦 Fotos machen ist nicht gestattet, mir gelingen heimlich trotzdem zwei…aber was kann ich schon machen? Mir ist die Lust vergangen, es ist unglaublich heiß hier, irgendwie finde ich einen Weg aus dem Wirrwarr heraus und fahre mit der Metro zurück ins stille, kühle Hostel.

Da ich nun so gar nicht weiß, wie weiter, beschließe ich am nächsten Tag in ein Hostel an der Khao San Road umzuziehen… die Straße für Backpacker und Touris schlechthin, da wird ja wohl jemand zu finden sein, mit dem man reden kann und die Straße wollte ich mir sowieso noch angucken.

Im neuen Hostel angekommen, lerne ich dann ziemlich bald Nicole aus Österreich kennen. Nach der langen Zeit allein unterwegs, freue ich mich mal wieder jemanden zum quatschen zu haben. Nicole ist schon einige Zeit in Thailand rumgereist und schwärmt von Koh Tao im Süden. Sie sagt ich soll auf mein Herz hören und machen wonach mir gerade ist! Dann fällt mir die Entscheidung nicht schwer, nach dem hektischen, lauten Bangkok zieht es mich ans Meer!!!

Gleich um die Ecke ist ein Reisebüro, in dem ich vollkommen unkompliziert ein Ticket nach Koh Tao buchen kann… so einfach geht das!

Den Abend verbringe ich mit Nicole, wir gehen grünes Curry essen, trinken Chang Bier, laufen über die Khao San Road… Abends ist hier echt die Hölle los!!! Jeder versucht mit seiner Musik die anderen zu übertönen, viele bunte Lichter und Werbereklamen, Bars, Restaurants, Stände und vor allem Menschen! In einer Parallelstraße ist es viel ruhiger und schöner! Bunte Lampions hängen in den Bäumen, Lichterketten sind um Äste gewickelt, irgendwoher kommt Livemusik, hier trinken wir noch einen Coconutshake aus einer frischen Kokosnuss und wollen bald in unser Bett.

Zwei Mädels brechen grad zur Party auf als wir zurück kommen, wir ahnen schon jetzt, dass die Nacht unruhig werden wird und das wird sie… zwei völlig betrunkene Mädels… auf alle Einzelheiten geh ich lieber nicht ein, nur so viel: ich bin froh, dass sie sich weder auf mich noch auf meine Sachen übergeben hat.

Nach dieser Nacht haben wir uns Erholung verdient und gönnen uns eine einstündige, thailändische Ganzkörpermassage. Es wird gedrückt, gezogen, gedehnt und massiert, danach fühle ich mich wie neu geboren, wirklich toll!!! Aber dieser Zustand wird nicht von langer Dauer sein, mir steht die Reise nach Koh Tao bevor!

Am vereinbarten Treffpunkt nimmt uns ein Mann in Empfang und bringt uns zum Bus, der Bus ist voll, aber die Sitze lassen sich fast in eine liegende Position verstellen. Wir fahren ca. 10 Stunden mit 40min. Pause. Am Hafen in Chumpon werden wir ausgekippt.

Es ist stockdunkel und weit und breit niemand zu sehen. Bis zur Abfahrt der Fähre bleiben noch mehr als drei Stunden… also verteilen sich alle auf Stühle und Bänke und versuchen die Zeit rumzukriegen. Als es dämmert, sieht man zum ersten Mal wo man gelandet ist, eigentlich ganz schön hier.

Es dauert lange bis die Fähre endlich startet. Einige stehen mit mir auf Deck, die Sonne geht auf, wir fahren an Inseln und Fischerbooten vorbei, die zweistündige Überfahrt ist wirklich schön!!! Auf Deck treffe ich zwei Mädels aus Deutschland, wir unterhalten uns und wollen Nummern austauschen.

Mein Hostel ist ok, die Insel an sich ein Paradies! Da überkommt mich die Sehnsucht und das erste Heimweh… als glücklich, verliebtes Pärchen die Insel entdecken, wäre viel schöner!!! Mein Chang Bier zum typisch thailändischen Pad Thai ( ein Nudelgericht) verschlimmert diesen Zustand… Aber nach zwei Nächten kaum Schlaf und einer anstrengenden Reise auf die Insel vielleicht auch kein Wunder!

Nach einer Nacht in der ich geschlafen habe wie ein Stein, sieht die Welt schon etwas besser aus! Die Mädels vom Boot haben sich gemeldet, wir treffen uns und planen einen gemeinsamen Ausflug am nächsten Tag.

Mit dem Boot werden wir drei abgeholt und schippern gen Norden. In drei verschieden Buchten machen wir Halt und haben die Möglichkeit zu schnorcheln. Was wir dort sehen, ist unbeschreiblich schön!! Ich dachte immer ‚Findet Nemo‘ ist ganz besonders kreativ gestaltet, aber Nein, alles nur abgekupfert! Noch nie in meinem Leben habe ich so viele bunte und unterschiedliche Fische gesehen!!! Das Wasser ist glasklar, wir können weit sehen, schwimmen durch kleine Felsen, über Korallen, das Wasser knistert, als könnte man die Fische kauen hören! Ich bin absolut beeindruckt!!!! Unser Kapitän wirft Brot ins Wasser als wir zum Boot zurück kommen und plötzlich befindet man sich mitten im Schwarm. Die Tiere haben keinerlei Angst und gucken aus nächster Nähe in die Taucherbrille! 🙂

Auf dem Rückweg machen wir Halt an zwei kleinen Inseln die durch eine schmale Landzunge miteinander verbunden sind. Wir alle drei sind begeistert von unserem schönen Ausflug… wer immer überlegt so etwas zu machen, ich kann es nur wärmstens empfehlen… allerdings habe ich noch einen Tipp: beim Schnorcheln befindet man sich recht nah unter der Wasseroberfläche, cremt euch gut ein, oder zieht euch etwas an, im Moment ist Sitzen und Liegen recht schmerzhaft 😛

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