Unterwegs auf Thailands Inseln…

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Anna zwischen Himmel und Hölle

Anna zwischen Himmel und Hölle

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Frühstück in der Koppee Bakery

Frühstück in der Koppee Bakery

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Schaukeln am Strand

Schaukeln am Strand

Blick auf die Chalok Baan Kao

Blick auf die Chalok Baan Kao

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Obstverkostung

Obstverkostung

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Auf der Fähre

Auf der Fähre

Nach ein paar Tagen und Nächten am Sairee Beach, zieht es uns in den Süden von Koh Tao. In der Chalok Baan Kao finde ich ein günstiges Hostel direkt am Strand, die aktuellste Bewertung im Internet ist miserabel, sonst klingt es nicht schlecht. Ich möchte mir selbst ein Bild davon machen und bin froh, dass ich nicht alles von dieser einen Bewertung abhängig gemacht habe! Mein Zimmer im Hostel liegt in der zweiten Etage, von wo aus man einen tollen Blick über die Bucht hat.

Abgesehen von mir ist nur noch Mimi, eine Brasilianerin, mit im 16-Bett-Zimmer, jeder hatte sein eigenes Bad und ausreichend Platz.

Chalok Baan Kao ist im Vergleich zum touristenüberlaufenen Sairee Beach viel sauberer und ruhiger. Trotzdem gibt es einige nette Bars und Restaurants, die Koppee Bakery, in der man herrlich frühstücken kann, oder das Taraporn, ein Restaurant, welches man über einen schmalen, beleuchteten Steg erreicht, man sitzt auf Kissen auf dem Fußboden an flachen Tischen, direkt über dem Wasser und hat einen schönen Blick über die bunten Lichter der Bucht und natürlich aufs Meer.

Die Tage die ich da verbringe, sind eher ruhig und entspannt, ich lese, schreibe, skype, liege in der Sonne am Meer, laufe dem Sonnenuntergang entgegen, treffe mich ab und zu mit Anna und Lotta zum Essen, einmal laufen wir auf einen Aussichtspunkt und sonst lasse ich, ganz ohne schlechtes Gewissen, die Seele baumeln.

Unser nächstes Ziel ist die Insel Koh Phangan.

Bei starkem Regen und Sturm gibt es ein letztes Frühstück in der Koppee Bakery, durch das schlechte Wetter ist der Strom ausgefallen und damit auch die Kaffeemaschiene… Ein Taxi bringt uns zurück zum Hafen, von da aus geht die zweistündige Überfahrt mit der Fähre weiter. Außerhalb des Hafens sind die Wellen schon recht groß, wodurch wir ordentlich hin und her geschaukelt werden, ich behalte den Horizont einigermaßen im Blick, konzentriere mich auf ruhiges Atmen und bin froh, als wir sicher im Hafen ankommen.

Mit dem Taxi fahre ich zum nächsten Hostel, direkt am Strand mit vielen Hängematten in den Bäumen. In der Hochsaison sind schon mal 120 Gäste da, im Moment sind wir zu dritt. Wie vorhergesagt, ist auch am nächsten Tag das Wetter nicht besser, trotzdem laufe ich ein ganzes Stück, in Flip Flops und meinem neuen Traum von einem Regenmantel. Ich gehe zum größten und Ältesten Baum der Insel (ca. 60m hoch und über 400 Jahre alt), zu einem Tempel und komme auf meinem Weg an vielen Häusern und Gärten vorbei. Im Garten hängen teilweise Früchte an den Bäumen, die ich noch nie gesehen habe, bei einer Familie wohnt ein Affe, leider sehe ich auch immer wieder ziemlich viel Müll.

Zurück im Hostel, bin ich nicht mehr allein. Selina, Nici und Johannes, meine neuen Mitbewohner, kommen alle aus Deutschland und sind auch schon ein paar Wochen in Thailand unterwegs. Beim gemeinsamen Abendessen wird von außergewöhnlichen Erlebnissen berichtet, werden Fotos gezeigt und Tipps gegeben was man wo gesehen haben muss.

Am nächsten Tag möchte ich noch mal ins Stadtzentrum, um im Reisebüro, bei Mr Kim, einen Flug zu buchen, die Anderen kommen mit. Es regnet…In einem Geschäft wird uns unbekanntes Obst gekauft und verkostet, ich muss feststellen, dass es sich durchaus lohnt auch neue Sachen zu probieren! Kleine runde Kugeln die aussehen wie Kartoffeln, schmecken nach dem Schälen wie Litschis, Mangos sind viel gelber und saftiger als zu Hause, eine andere, braune, stachelige Frucht schmeckt uns dafür gar nicht.

Wir sind begeistert, als wir am nächsten Morgen blauen Himmel und Sonne erblicken und legen uns für eine Weile an den Strand, aber die Freude hält nicht lang an, die nächsten dunklen Regenwolken kommen auf uns zu und innerhalb kürzester Zeit scheint wieder die Welt unter zu gehen. Nach dem heftigen Guss, bleibt es bewölkt und deshalb beschließen wir zu viert zwei Roller zu mieten.

Auf der Insel ist Linksverkehr, ich befürchte durcheinander zu kommen, Selina ist mutiger und fährt zuerst. Die Straßen sind oft gewöhnungsbedürftig, nicht selten sind es eher breite, sandige Wege mit großen Schlaglöchern und nach dem Regen zerfahren und matschig. Wir fahren steil bergauf und bergab durch den Regenwald und sehen sogar drei Elefanten. Unser Ziel, ein Wasserfall, wäre beeindruckender, würden wir ihn von unten betrachten können, wir stehen oben…

Man hat’s mal gesehen. Wir wollen nicht im Dunkeln die steilen Matschstraßen runter rutschen und fahren lieber zurück. Irgendwann ist Johannes nicht mehr hinter uns… sein Benzin ist alle. Zum Glück gibt es am Straßenrand an fast jedem Haus einen Stand an dem man Benzin in ehemaligen Schnapsflaschen kaufen kann. Wir fahren noch ein Stück weiter nach Haad Rin, hier am Strand finden sonst die berühmt berüchtigten Fullmoon Partys statt. In einem Restaurant direkt am Strand wird lecker gegessen, dann geht es zurück ins Hostel, der letzte gemeinsame Abend bevor meine Reise weiter geht.

Dank meiner drei netten Mitbewohner, waren auch vier verregnete Tage auf Koh Phangan sehr schön, wir haben viel gelacht, gute Gespräche geführt, alleine hätte ich mir sicher keinen Roller ausgeliehen, mir hätte nix Besseres passieren können!

Und dann wird wieder der Rucksack gepackt, das Taxi ist bestellt für früh um sechs, gegen sieben geht die Fähre zum Festland, anschließend bringt uns der Bus nach Phuket.

Am Hafen treffe ich wieder auf Anna und Lotta, bis Phuket reisen wir noch einmal gemeinsam, dann trennen sich unsere Wege. Schön, dass wir eine Weile zusammen unterwegs waren!

Auch nach so kurzer Zeit ist jeder Abschied von all meinen lieben Wegbegleitern ein bisschen traurig! Vielleicht begegnet man sich irgendwann wieder, bis dahin passt auf euch auf und lasst es euch gut gehen. Ich wünsch euch nur das Beste!!!

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Ein Kommentar

  1. Curly · September 22, 2015

    Na, so ein ordentlicher Monsun muss auch mal sein 🙂 Richtig so, dass du dir davon nicht die Unternehmungslust nehmen lässt. Gute Weiterreise, mein Hase :*

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