One Night in B…ogota

Heute Nacht gucken wir uns, zusammen mit einigen Anderen aus dem Hostel, das Nachtleben in Bogota an. Unsere Hostelbesitzer, Juan und Diego, zwei Brüder und waschechte Kolumbianer, werden uns begleiten, es kann also nichts schief gehen. Vorher bestellen alle zusammen Pizza, trinken noch ein Bier auf der Dachterrasse, dann geht es los.

Per Handyapp werden drei Taxis bestellt, drei Mädels aus Korea kichern unentwegt, während wir vor der Tür warten.

Am Club angekommen, müssen wir alle unseren Ausweis zeigen, zum Glück haben wir die Kopien vom Reisepass dabei! Die Location gefällt uns echt gut, an der Bar etwas zum trinken zu bestellen ist kein Problem, die Musik ist eine Mischung aus Latin, Hip Hop und R’n’B und die Leute tanzen ausgelassen.

Von den Südamerikanern, hätten wir erwartet, dass Sie den Rhythmus im Blut haben, dem ist zumindest hier nicht so, macht aber nichts, statt sich den ganzen Abend an der Bar festzuhalten, tanzt einfach jeder, völlig egal wie es aussieht oder was Andere davon halten könnten.

Nach ein paar Stunden macht sich ein skurriles Trio bereit für ihren Auftritt, der Typ hinterm Mischpult sieht aus wie ein schlecht angezogener, deutscher Tourist auf Mallorca, ein Anderer mit Gitarre hinterm Keyboard trägt Hut, Jeanshemd mit Aufnähern und Sonnenbrille und könnte auch der Alleinunterhalter auf einem 70. Geburtstag sein. Die Sängerin ist knallbunt angezogen, mit Plastikschmuck behangen und Kunstblumen im Haar, auf jeder Bad-Taste, Hippie oder Hawaii-Mottoparty wäre sie ein gut gekleideter Gast.

Als sie loslegen, erklingt aus dem Lautsprecher eine bekannte Panflöten-Melodie gemischt mit elektronischen Klängen und ich habe das Gefühl auf der Prager Straße neben einer Gruppe Straßenmusikanten zu stehen.

Der Gesang ist laut, schief und schrill, auch beim nächsten Lied wird es nicht besser, so entscheiden wir uns zu dritt ein Taxi zurück zum Hostel zu nehmen, alle Anderen wollen noch bleiben.

Die Fahrt verläuft, wie die meisten hier, ziemlich rasant, für rote Ampeln oder Hunde auf der Straße wird nicht gebremst, in den Kurven werden wir von rechts nach links und wieder zurück geworfen.

Zurück auf unserer Dachterrasse gibt es noch ein Stück aufgewärmte Pizza, dann fallen wir ins Bett.

Für den nächsten Tag haben wir uns den Cerro de Monserrate vorgenommen, ein Berg der die Stadt um etwa 500m überragt und auf dessen Gipfel die weiße Kirche steht, die nachts so bunt angeleuchtet wird.

Man kann zwischen Seilbahn und einem kleinen Zug wählen, beides geht steil nach oben, wir nehmen die Seilbahn. Hat man die lange Schlange wartender Menschen endlich hinter sich, dauert die Fahrt nicht lange und man wird mit einem beeindruckenden Ausblick belohnt. Erst hier oben wird einem bewusst, wie riesig Bogota ist.

Ein schöner Abschluss für unsere Zeit in der Hauptstadt, morgen reisen wir weiter in den Norden, mit dem Flugzeug nach Santa Marta, der Karibik entgegen und freuen uns auf das Meer!

Vorbereitungen für einen Nissan-Werbedreh

Vorbereitungen für einen Nissan-Werbedreh

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Sonne und Aussicht genießen mit Leila aus Amsterdam

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gleich neben der Seilbahn fährt der Zug

gleich neben der Seilbahn fährt der Zug

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daaa oben waren wir!

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